#Roserevday - Rosen am 25. November nach bern


Die Roses Revolution ist eine weltweite Aktion gegen Respektlosigkeit und Gewalt in der Geburtshilfe. Jeweils am 25. November, am internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, legen Betroffene normalerweise an den Orten, an denen sie Gewalt während der Geburt, in der Schwangerschaft oder im Wochenbett erlebten, einen Brief und eine Rose nieder, um ein Zeichen für würdevolle Geburtsbegleitung zu setzten. Online wird die Aktion jeweils auf der Facebook-Seite von Roses Revolution Schweiz begleitet.

 

In diesem Jahr haben wir uns entschieden, den Roses Revolution Day anders zu gestalten. Und zwar wollen wir den Fokus weg von den einzelnen Institutionen, auf die unbefriedigendende Situation im Gesundheitssystem legen und den dadurch verbunden Auswirkungen auf die Geburtshilfe. Wir wollen auf strukturelle Missstände hinweisen und deren Konsequenzen, sowohl für die Eltern, wie auch für das Fachpersonal in der Gebursthilfe. Während der Aktion "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" werden wir die eingegangenen Geburtsberichte nach wie vor veröffentlich. Falls ihr einen Statistikeintrag einreicht, teilt uns doch mit, ob wir Auszüge daraus veröffentlichen dürfen (selbstverständlich anonym).

Petitions-und Rosenübergabe

 

Am 25. November um 15.00 Uhr haben wir unsere Petition mit etwas mehr als 2'300 Unterschriften und die Rosen von betroffenen Eltern, Fachpersonen und Menschen, die unser Anliegen solidarisch unterstützen, zu Handen von Bundesrat Alain Berset übergeben.

Es waren am Schluss gut 140 rote Rosen für betroffene Eltern, 30 weisse Rosen von betroffenen Fachpersonene und knapp 30 orange Rosen von Menschen, welche uns Anliegen unterstützen.

 

Wir werden uns hier und über unsere sozialen Medien auf dem Laufenden halten, wie es weitergeht.